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16 Foto-Tipps für die Eltern

Hier findet ihr wertvolle Tipps zum Fotografieren des ganz normalen (und manchmal auch ganz verrückten) Alltags. Vergisst aber nicht - nur mit Übung kann man wirklich schöne Fotos machen und die neuen Kenntnisse sich besser aneignen. Außerdem könnt ihr am Ende, wenn ihr alle Tipps ausprobiert habt, vielleicht auch ein schönes Fotobuch mit den Bildern von der Familie erstellen. Ich bin davon überzeugt, die Kinder werden es euch in 10-30 Jahren danken, dass ihr solche Fotos mit ihnen in den eigenen vier Wänden und bei den Ausflügen gemacht habt. Denn wir erinnern uns gerne an unsere Kindheit: wie sah unser Kinderzimmer und unser Balkon oder Garten aus, wo wir so viele Stunden beim Spielen und Lernen verbracht hatten. Alle diese Details sind von großer Bedeutung für unsere Persönlichkeit. 

 

Ich teile hier meine langjährige Erfahrung als Familien- und Kinderfotografin mit euch und erzähle von ungewöhnlichen und interessanten Tricks, die ihr vielleicht nirgendwo anders finden werdet. Über ein Feedback von euch würde ich mich natürlich sehr freuen. Also hinterlässt gerne einen Kommentar, was euch besonders an den Foto-Tipps gefallen hat und wie ihr es umsetzen konntet. 

Foto-Tipp Nr. 1

 

👉🏻 Die Symmetrie. Das ist ein starkes Kompositionsprinzip, das zum Beispiel auch sehr vom Regisseur Wes Anderson beliebt ist. Macht ein Bild mit der symmetrischen Komposition. Auf dem Bild, das ich selbst mit meinen Kindern gemacht habe, sitzen beide Jungs symmetrisch und die Stühle unterstützen diese Platzierung. Ich habe lange auf das richtige emotionale Moment gewartet, und dabei auch weitere Techniken beim Fotografieren benutzt, von denen ich euch weiter auch erzählen werde.


Foto-Tipp Nr. 2

 

👉🏻  Wie kann man denn eine Reportage zuhause interessanter gestalten? Hier geht es um einen einfachen Trick. Ich nenne es „Belauert hinter der Tür“. Die Idee ist ziemlich einfach, dennoch sollte man einige Sachen dabei beachten. Wenn man außerhalb vom Raum steht, bleibt nur ein kleiner Spalt der Tür offen, dabei sollte man auch die Personen im Raum beobachten können. Am besten ist es, wenn die Kinder gar nichts davon ahnen. Meine Kamera hat einen geräuschlosen Modus, so dass man auch den Auslöser nicht hört. Mit dem Smartphone geht es auch. Wenn eure Kamera es nicht hat, so würde ich lieber dazu raten, sich Zeit zu nehmen, anzuschleichen, sich den passenden Winkel auszusuchen, die Komposition zu beachten und nun den richtigen Moment abzuwarten, bevor man den Auslöser betätigt. Wenn man es getan hat, dann gleich einige Bilder hintereinander schießen, bevor die Kinder es merken. So kann man wirklich lebhafte Emotionen einfangen. Nimmt auch die Türklinke selbst mit ins Bild, so dass man gleich erkennen kann, dass es eine Tür ist, hinter der das Bild gemacht wurde.


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Foto-Tipp Nr. 3

 

👉🏻 Simplicity: ein lebendiges Portrait mit simplen Hintergrund. Bringt einfach alle Ablenkungen aus dem Bild raus. Ich verstehe, dass die Spielzeuge, die Unordnung in der Wohnung euch ganz einfach die Lust abnehmen eure Kinder zuhause zu fotografieren. Schirmt euch ab, konzentriert euch auf die Gesichter und die Emotionen. Versucht mit den Decken, Kissen oder auch mithilfe von Gardinen ein Bild zu machen. Ich habe hier einfach mit meinem Sohn verstecken gespielt. Mit etwas Geduld und Glück, gelingt es auch euch lustige Grimassen einzufangen. Die Kinder bauen auch gerne Höhlen oder ihre kleine Verstecke, nutzt es aus. So ein Versteck ist eine tolle Gelegenheit zusammen zu spielen, sich dabei näher zu kommen und die Lächeln einzufangen. Vergisst nicht über das Tageslicht, macht alle Lampen Zuhause aus und spielt irgendwo neben dem Fenster, wo es hell genug ist.


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Foto-Tipp Nr. 4

 

👉🏻 Die Spiegelungen. In der Regel sind es die Spiegel, die man dabei benutzen kann. Aber auch andere glänzende Oberflächen können Objekte reflektieren. Dafür sollte man gezielt nach solchen Oberflächen im Raum suchen (Fernseher, die Bilder unterm Glas oder auch die Türen von den Schränken). Also Augen auf und losgeht es. Bewegt euch, sucht den richtigen Winkel aus, um die Spiegelungen einzufangen. Die Größe der Oberflächen oder des Spiegels spielen dabei keine Rolle, aus der Erfahrung kann ich sagen, dass man auch mit ganz kleinen Teilen schöne Bilder bekommen kann.

Auf meinen Bildern habe auch einen Kinderspiegel benutzt, es ist aus Plastik und kann nicht zerbrechen, also konnte ich diesen meinem Sohn ohne Sorge in die Hände geben.


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Foto-Tipp Nr. 5

 

👉🏻 Foto von oben.

Es ist ziemlich oft der Fall, dass die Mama oder der Papa (je nachdem, wer am meisten fotografiert) kaum in den Bildern dabei sind. Die Situation sollte man dringend ändern (sag ich mir auch die ganze Zeit). So, ergreift jetzt eure Chance, jetzt dürft ihr wirklich dabei sein, oder zumindest ein Körperteil von euch. Es geht darum, die Kamera hochzuhalten und ein Bild davon zu machen, wie eure Kinder euch umarmen. Mein kleiner Sohn macht es sowieso ständig, spontan oder beim Spielen, so habe ich ihn einfach mal bei dieser Beschäftigung erwischt, ich musste ihn nicht mal darum bitten.

 

Es geht natürlich am besten mit einem Weitwinkelobjektiv oder mit einem Zoom-Objektiv wie 24-70mm (je kürzer die Brennweite, desto besser). Bei diesem Bild hatte ich die 35mm an. Wenn ihr sowas nicht habt, so kann man gerne mal das Handy dafür rausholen, das geht auch. Dazu gleich noch eine Idee: fotografiert auch gerne bei den Spaziergängen von oben, wie ihr eure Kleinen an der Hand festhaltet. So könnt ihr später mal auch schön vergleichen, wie schnell die Kinder wachsen.


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Foto-Tipp Nr. 6

 

👉🏻 "Holt mal die Taschenlampe heraus".

 

Es ist einfach. Das kann man auch bei geschlossenen Gardinen oder abends machen. Die Hauptlichtquelle sollte die Taschenlampe sein.

Schön ist es vor allem mit ihr in der selbstgebastelten Höhle oder unter der Decke zu spielen.

Wenn man das Licht der Lampe in die Kamera richtet, können lustige Effekte entstehen, nutzt das unbedingt aus.

Experimentiert mit dem Licht - es ist spannend.


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Foto-Tipp Nr. 7

 

👉🏻 "Spiel mit dem Glas".

 

Ich liebe solche Effekte auf den Bildern und ich erzähle euch gerne, wie es funktioniert. Man braucht ein etwas dickeres Glas, oder ein durchsichtiges Eisbecher. Am besten irgendetwas mit einer gewölbten Form. Ich benutze dafür auch verschiedene Kristalle, Prismen usw. Dann haltet ihr es einfach vor der Kamera. Das Glas, das ich bei diesen Bildern benutzt habe, ist ein ganz normaler Eisbecher. Die Übung macht den Meister, probiert es mal aus.


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Foto-Tipp Nr. 8

 

👉🏻 "From outside".

Geht raus auf den Balkon oder aus dem Haus und macht ein Bild von euren Kindern, die drinnen geblieben sind und an dem Fenster stehen. Interagiert mit ihnen, oder macht es wie ein Geheimagent. Wichtig ist es, dass die Hauptpersonen gut genug belichtet sind.

Falls euch die eigene Spiegelung im Fenster stört, kann man sich unter einer dunklen Jacke verstecken oder jemanden darum bitten, diese über dem Kopf draußen zu halten. Andererseits kann man auch natürlich diese Spiegelung bewusst ins Bild bringen (so eine Art von Selfie).


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Foto-Tipp Nr. 9

 

👉🏻 "Die lustigen Füße".

 

Hier gibt es einen großen Raum für die Interpretationen. Ich mag es wenn man sowohl die Füße, als auch das Gesicht sieht. Ich habe hier aber auch verschiedene Beispiele in der Serie gesammelt. Die Füße machen gute Laune und schöne Bilder - das steht fest.


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Foto-Tipp Nr. 10

 

👉🏻 "Der Augenblick".

Wenn man lange seine Kinder beim Spielen beobachtet, kann man sehr viele lustige Momente mit der Kamera einfangen. Manchmal machen sie einfach verrückte Sachen oder schneiden solche Grimassen, die man gar nicht von ihnen erwarten würde. Die Aufgabe ist es so ein Bild zu machen, das euch sofort zum Lachen bringt. Einerseits einfach und dennoch sehr schwer. Wartet ab, beobachtet sie, sucht euch eine passende Position, wie es so halt manche Jäger machen. Wir sind auf der Jagt nach dem richtigen "Moment".


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Foto-Tipp Nr. 10

 

👉🏻 "Ein Bild von unten".

Wenn ihr euch an die Aufgabe mit dem Bild von oben erinnert, möchte ich jetzt etwas tiefer gehen, nämlich in die Psychologie, die dahinter steckt. Wir gucken jeden Tag von oben auf unsere Kinder zu und unser Gehirn hat es als eine ganz gewöhnliche Bildaufnahme gespeichert. Die großen Augen, die so liebevoll nach oben auf Mama schauen, lassen unsere Herzen schneller schlagen. Daher ist dieser Winkel auch für die Portraits von den Kindern sehr vorteilhaft.

Von unten sehen wir unsere Kinder jedoch nicht so oft an. Daher finden wir solche Bilder interessant und den Winkel sogar ziemlich spannend.

Bei diesem Bild habe ich die Kamera einfach auf den Boden gelegt, den Selbstauslöser gedrückt, die Kinder hatten Spaß beim Fliegen.


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Foto-Tipp Nr. 11

 

👉🏻 Hintergrund

Es geht um einen simplen einfarbigen Hintergrund. So wirklich, wie im Fotostudio nur Zuhause und ohne Blitz.

So ein Portrait kann man auch in den eigenen vier Wänden machen. Zuerst sucht ihr nach einem Platz in euren Wohnung, der gut beleuchtet ist. Auf diesen Bildern benutzte ich das Fensterlicht, das Kind guckt direkt auf das Fenster zu. Als Hintergrund habe ich eine Sportmatratze vertikal aufgestellt und eine dunkle Decke darübergelegt (die ist eigentlich bordeauxrot, nur sieht sie auf den Bildern schwarz aus, weil das Licht bis zum Hintergrund nicht reicht). Ihr könnt alles mögliche nehmen, um ein simples Hintergrund zu schaffen. Die einfarbigen Wände funktionieren natürlich auch. Man kann auch ein Stück Stoff nehmen und es mithilfe des Kreppbands an der Wand oder an einer anderen Oberfläche befestigen. Dieser hinterlässt keine Abdrücke, nur bitte Vorsicht beim Abnehmen, damit die Farbe von der Wand nicht abgerissen wird.

Wozu eigentlich so viel Aufwand? Es ist wichtig auch solche Bilder von euren Kindern zu machen, wo nichts weiteres vom Gesicht ablenkt. Deswegen habe ich auch ganz bewusst diese Kleidung genommen - einfarbig, ohne Prints, passend zum Hindergrund.


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Foto-Tipp Nr. 12

 

👉🏻 Hartes Licht.

Das ist das direkte Licht von der Sonne, oder von einer Lampe, bei dem harte Schatten entstehen. Dieses Licht ist besonders, man kann mit ihm viel improvisieren.

Bei etwas Glück mit dem Wetter könnt ihr es mal zuhause ausprobieren, dieses Licht richtig in Szene zu setzen. Wenn es nicht bewölkt ist und die Sonne zu Besuch kommt, rückt näher zum Fenster, beobachtet die Schatten, die auf den Gesichtern entstehen, aber auch auf dem Boden und auf den Wänden. Man kann gerne auch Schattentheater spielen, oder die Schatten der Kinder fotografieren. Interessant finde ich auch die Möglichkeit, wie man mit den Blumen oder mit anderen Gegenständen Schatten auf die Gesichter projektieren kann. 


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Foto-Tipp Nr. 13

 

👉🏻 Kinder beim Essen fotografieren.

Ein Warnhinweis: es kann ganz schön viel Kleckerei geben. Für ein paar Minuten musste ich meine Ordnungszentrale im Kopf ausschalten.

Versucht dabei die vorherigen Tipps vielleicht auch umzusetzen. So habe ich die Symmetrie benutzt und viel Aufmerksamkeit dem Vordergrund geschenkt, dessen Rolle in diesem Fall mein zweiter Sohn unbewusst übernommen hat.


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Foto-Tipp Nr. 14

 

👉🏻 Jetzt geht es um etwas ganz Wichtiges, was wir aber ziemlich oft beim Fotografieren vergessen oder außer Acht lassen - um die Details. Besonders schön kann man diese Bilder später bei der Gestaltung eines Fotobuches einsetzen. Ihr nimmt ein Bild mit dem Portrait einer Person und platziert daneben ein Bild mit dem Detail aus demselben Kontext und schon erzählt dieses Layout eine kleine Geschichte. Dadurch gibt ihr dem Betrachter mehr Spielraum für die Interpretation und die Fantasie.

Genau so macht man es auch bei den Videos. Die Details machen beim Schnitt die Videos viel lebendiger und interessanter. Daher meine persönliche Empfehlung: macht bei jeder Aufnahme mindestens ein Bild mit den Details.

Beachtet auch Folgendes: die Details sind betonende Elemente, hier spielt die Kadrierung eine wichtige Rolle. Je näher, desto besser.


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Foto-Tipp Nr. 15

 

👉🏻 Selfportraits oder Bilder mit den Eltern.

Ich hatte schon für euch einige Tipps gegeben, wie man auch sich selbst zusammen mit den Kindern fotografieren kann. Nun geht es um das klassische Familienbild mit der Mama oder mit dem Papa. Es ist wichtig, macht es bitte ab und zu mal. Man muss nicht unbedingt in die Kamera gucken. Hauptsache ihr macht ein Bild mit euren Kleinen, das euch selbst gefällt. Ob draußen oder drinnen - ist egal. Manchmal ist es keine einfache Aufgabe, ich weiß. Ihr schafft es ganz bestimmt.

Dieses Bild ist bei unserem Spaziergang am vergangenen Wochenende ganz spontan entstanden, aber ich bin so glücklich, dass ich meinen Mann darum gebeten habe. Es ist eins von meinen Lieblingsbildern von der letzten Zeit.


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Foto-Tipp Nr. 16

 

 

👉🏻 Gegenlicht.

«Niemals im Gegenlicht fotografieren!» — lautet ein veralteter Ratschlag für gelungene Schnappschüsse. Dabei habt ihr gerade im Gegenlicht viele Gestaltungsmöglichkeiten und könnt künstlerische Aufnahmen einfangen.

Bei Gegenlicht zu fotografieren ist eine Herausforderung, die oft nicht auf Anhieb gelingt. Versucht es mit den folgenden Tricks:

— Wählen Sie einen Bildausschnitt ohne die Lichtquelle selbst.

— Alternativ bedeckt die Lichtquelle. Im Freien könnt ihr beispielsweise die Sonne durch Gebäude oder Bäume verdecken lassen.

— Passt auf den Hintergrund auf. Falls ihr ein Portrait im Gegenlicht macht, sollte der Hintergrund dunkel sein, so gelingt es, dass die Haare schön im Licht leuchten.

— Das Gesicht bleibt dabei nicht von der direkten Lichtquelle beleuchtet, sonst können unschöne Schatten auf den Wangen oder der Nase entstehen.

— Am besten in den manuellen Modus der Kamera umschalten und die Belichtung passend für das Gesicht auswählen, denn die Automatik funktioniert in solchen Lichtverhältnissen meistens nicht gut genug. Für uns ist es aber wichtig, dass das Gesicht richtig belichtet wird, nicht die Umgebung.

— Vor dem Kind sollte was helles liegen (eine helle Wand, ein helles Gebäude oder einfach viel Platz. Sogar ein weißes T-Shirt auf Mama oder ein Blatt Papier können ausreichen).

— Wenn ihr zuhause fotografiert, kann man sowohl das Licht vom Fenster als auch eine Tischlampe als Gegenlicht benutzen.

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